Sony Tablet S – gut aber teuer
Lange hat es gedauert bis auch der japanische Konzern Sony mit einem Tablet auf den Markt kam und da es der Konzern wohl gleich richtig machen wollte, hat er auch gleich zwei Modelle ins Rennen geschickt, die beide ein interessantes Design vorweisen können.
Das Tablet S des Herstellers ist mit seinen rund 450 Euro eher im oberen Segment angesiedelt und hat dafür auch ordentliche Ausstattungsmerkmale. Angetrieben wird das 9,4 Zoll große Gerät durch einen 1 GHz Dual Core Prozessor, der somit insgesamt 2 GHz leistet und durch einen 1 GB großen RAM unterstützt wird.
In der kleinsten Version erhält das Gadget einen 16 GB großen Flashspeicher, der mittels SD Speicherkarte um weitere 32 GB erweitert werden kann und mit seinen Maßen von 10,1 x 241,2 x 174,3 mm bringt er es auf ein Gesamtgewicht von knapp 600 Gramm.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind WLAN n, Bluetooth sowie eine 5 Megapixel Hauptkamera auf der Geräterückseite, die auch HD Videos filmen kann. Leider ist ein entsprechender HDMI Port nicht im Paket, sodass ein Adapter hinzugekauft werden muss.
Das Sony Gerät schnitt im Tablet Test von PC Welt mit der Note „Gut“ ab und neben der guten Ausstattung und dem hohen Arbeitstempo, wurden auch das sehr gute Display sowie das Design an sich gelobt. Negativ fielen jedoch das verwendete Material und das Fehlen das HDMI Anschlusses auf.
Dell präsentiert Dell Streak 10 Pro
Pech für uns Europäer: Das neue Dell Streak 10 Pro, das Tablet, das Dell in China unlängst der Öffentlichkeit vorgestellt hatte, wird es zunächst auch nur dort zu kaufen geben. Ein Verkaufsstart sowie –preis für westliche Gefilde ist demnach für die nächste Zeit nicht geplant. Dabei wäre es unheimlich schade, käme das Dell Streak 10 Pro nicht zu uns.
Sicherlich ist der Markt der Tablets schon jetzt überbesetzt, da brauchen wir keine weiteren Modelle. Dennoch würde das Dell Streak 10 Pro unseren Markt bereichern. Es unterscheidet sich zwar nur unwesentlich von anderen Android 3.1 „Honeycomb“ Geräten wie dem Motorola Xoom, wird aber – zumindest in China – zum Kampfpreis von umgerechnet 330 € an den Start gehen.
Je nachdem, wie es Dell schafft, das Gerät auch hierzulande recht kostengünstig anzubieten (bei den 330€ wird zwar aufgrund von Zöllen und Steuern nicht bleiben) könnte sich das Dell Streak 10 Pro von der breiten Masse recht gut abheben.
Mit einem 10,1 Zoll Display bei einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln, einer Dualcore-CPU vom Typ Tegra 2 aus dem Hause nVidia mit zweimal 1 GHz und 1 GByte Arbeitsspeicher wird das Dell Streak 10 Pro jedenfalls einen arbeitssamen Begleiter darstellen.
Hannspree Europe Hannspad
Neben den top Geräten wie dem Samsung Galaxy Tab 10.1, iPad 2 oder dem Motorola Xoom gibt es derzeit jede Menge Tablet PCs im unteren Preissegment, die oft um die 200 bis 250 Euro kosten und naturgemäß nicht so üppig ausgestattet sind wie die High-End Tablets.
Ein derartiger Vertreter ist das Hannspree Hannspad, das mit seinem 10 Zoll großen Display eine Auflösung von 1024 x 600 Pixeln erreicht und damit natürlich nicht das Beste ist, was man zurzeit auf dem Markt erhalten kann. Dennoch ist die Darstellung auf dem Touchscreen für ein derartig günstiges Tablet nicht schlecht und auch die Verarbeitung des Gerätes als solches lässt nicht zu wünschen übrig.
Im Vergleich zu den meisten „Billig-Tablets“ besitzt das Hannspad aber einen kapazitiven Bildschirm, der auch wie die teuren Produkte Multitouch-fähig ist und der integrierte Dual Core Prozessor, der jeweils mit einer Taktrate von 1 GHz arbeitet ist ebenfalls einzigartig in dem niedrigen Segment. Auch der eingebaute Speicher, der immerhin 16 GB fasst, ist bei den meisten Tablets nicht selbstverständlich und optional kann man das Gadget zudem mit einer MicroSD Karte um weitere 32 GB erweitern.
Weiterhin unterstützt das Hannspad Flash und kann sogar auf einen HDMI Anschluss zurückgreifen mit dem man HD Videos auf seinem Fernseher ausgeben kann. Insgesamt ist das Hannspad ein ordentliches Gerät, welches auch in den Testberichten gut abgeschnitten hat und das lediglich eine Kamera vermissen lässt wobei auch der Zugang zum Android Market mit dem Tablet PC nicht möglich ist. Wer also darauf verzichten kann, der ist mit dem Hannspree Tablet gut und günstig bedient.
Speziell Tablet Einsteiger,die nicht ständig damit arbeiten, sollten sich das Gerät einmal näher anschauen und abwägen ob man wirklich für gelegentliches Surfen mehr als 500 Euro ausgeben muss.
Samsung Galaxy Tab
Das Galaxy Tab GT-P1000 ist von Samsung die Antwort auf Apples iPad. Dieser Tablet-PC sorgt für die passende Unterhaltung unterwegs und auch auf einer Fahrt mit den Fähren Korsika. Der Akku liefert 4.400 mAh, hierdurch können die Anwender zum Beispiel neun Stunden lang Videos ansehen. Das Tablet unterstützt die folgenden Formate: DivX, XviD, MPEG4, H.263 und H.264. Die Filme können bequem auf der Festplatte gespeichert werden und während der Überfahrt angesehen werden.
Zum Beispiel können Eltern für ihre Kinder deren Lieblingsfilme speichern und während der Urlaubsreise können sich diese dann die Filme ansehen. Das Multitouch-Display hat eine Diagonal von 7 Zoll und es bietet eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixel. Der G-Sensor ermittelt die Lage in der das Tablet gehalten wird und richtet so die Ansicht entsprechend aus. Hierdurch kann unproblematisch vom Hoch- ins Querformat und umgekehrt umgestellt werden. Der lichtempfindliche Sensor regelt automatisch die Helligkeit des Displays, somit können die Anwender auch bei einer schlechten Beleuchtung problemlos ihre Videos betrachten oder Bücher lesen.
Der Tablet ist gleich mit zwei Kameras ausgestattet. Hinten befindet sich eine 3,02-Megapixel-Kamera und an der Vorderseite befindet sich eine Webcam mit einer Auflösung von 1,3 Megapixel. Mit der hinteren Kamera können die Anwender zum Beispiel ihre Überfahrt mit einer der Fähren Korsika bildlich festhalten. Das Galaxy Tab GT-P1000 hat auch eine GPS Funktion und mit Hilfe einer Navigationssoftware kann es zu einem Navigationssystem umgerüstet werden.
Dies ist zum Beispiel bei Ausflügen ideal. Via UMTS(HSDPA/HSUPA), EDGE, GPRS, GPS und/oder Quad-Band-GSM nimmt der Tablet PC die Verbindung zum Internet auf, dass heißt, die Anwender können auch auf Internetinhalte problemlos zugreifen.
Archos 9 PC Tablet
Ab Ende Mai 2011 soll das neue Archos 9 PC Tablet im Handel erhältlich sein. Dabei handelt es sich um eine überarbeitete Version, die sich als deutlich leistungsstärker als der Vorgänger präsentieren soll. Der integrierte neun Zoll große Touchscreen ist genau wie das Betriebssystem Windows 7 Starter geblieben. Er kann maximal 1.024 mal 600 Bildpunkte anzeigen. Als Prozessor wird künftig im Archos 9 PC Tablet eine Atom CPU der Baureihe Z515 verbaut. Sie stellt eine Basistaktung von 1,2 Gigahertz zur Verfügung und bekommt wie gehabt ein Gigabyte Arbeitsspeicher der Serie DDR2 an die Seite gestellt. Beim Speicher besteht die Wahl zwischen einer konventionellen 60-Gigabyte-Festplatte und 32 Gigabyte SSD-Speicher.
Die Neuauflage des Archos 9 PC Tablet beherrscht Bluetooth sowie die WLAN Standards IEEE 802.11 b und g. Ein Ethernet-Anschluss kann über einen als optionales Extra erhältlichen Portreplikator zur Verfügung gestellt werden. Mit an Bord ist eine Webcam mit einer maximalen Auflösung von 1,3 Millionen Bildpunkten. Externe Geräte können über einen USB 2.0 Port an das Archos 9 PC Tablet angeschlossen werden. Der mobile PC bezieht seine Leistung von einem Lithium Ionen Akku, der Betriebszeiten von bis zu fünf Stunden bietet. Das Tablet wiegt rund 800 Gramm und ist 25,6 mal 13,4 mal 1,7 Zentimeter groß.

Notebook-Tablet-Hybride: Samsung Sliding PC 7
So ein Tablet ist schon etwas feines, so edel sieht es aus, so leicht kann man mit seinen Fingern durch die Daten blättern. Dagegen wirkt ein Notebook ja von vorvorgestern. Aber das Notebook hat einen entscheidenden Vorteil: Wenn ich einmal eine E-Mail schreiben will oder auch irgendetwas anderes, dann funktioniert das halt. Und dauert nicht wie mit dem Touchscreen eine halbe Ewigkeit.
Wer sich bisher aus diesem Grund nicht so richtig für bzw. gegen eines der beiden Geräte entscheiden konnte, bekommt mit dem Samsung Sliding PC 7 den perfekten Mittelweg präsentiert. Hier wurde ganz einfach Technik verbaut, wie wir sie bereits von Handys und Smartphones kennen, nämlich das Sliden. So kann der Samsung Sliding PC 7 per Slide ganz einfach eine vollwertige QWERTZ Tastatur freigeben, wie wir sie vom Netbook oder Notebook auch kennen. So wird schnell und bequem der Text verfasst, bevor wieder „zugeslided“ und der Samsung Sliding PC 7 wieder zum Tablet PC wird.
Lediglich mit einem Nachteil muss man klarkommen, nämlich dass der Samsung Sliding PC 7 verständlicherweise sperriger und schwerer daherkommt als seine Tablet Kollegen. Dafür aber eben auch vielseitiger. Und trotzdem mobiler als ein Notebook und edler als ein Netbook.
gefunden auf samsung.de
Packard Bell Liberty Pad
Im Juni 2011 soll das neue Packard Bell Liberty Pad der Öffentlichkeit präsentiert werden. Einige der technischen Details wurden schon als Vorabinformationen veröffentlicht. Dazu gehört auch die Tatsache, dass das Tablet mit dem aus dem Hause Google stammenden Betriebssystem Android in der Version Honeycomb arbeiten wird. Das Display des Packard Bell Liberty Pad soll zehn Zoll groß sein und maximal 1.280 mal 800 Bildpunkte anzeigen können. Beim Abspielen von Inhalten kann über den HDMI Port Full HD Qualität übertragen werden. Kontakt mit anderen Geräten kann auch via Bluetooth und WLAN aufgenommen werden. Zur Nutzbarkeit von UMTS wurden noch keine konkreten Aussagen getroffen.
Für die Rechenleistung des Packard Bell Liberty Pad ist ein Tegra 2 ARM Prozessor mit zwei Kernen zuständig. Er bekommt Unterstützung von einem Grafiksystem aus der Nvidia-Reihe. Auf der Rückseite des Tablets findet sich eine Digitalkamera, die sowohl Schnappschüsse mit einer Auflösung von fünf Millionen Bildpunkten als auch Videoclips aufzeichnen kann. Eine weitere Kamera mit maximal zwei Millionen Bildpunkten befindet sich auf der Front und kann beim Videochat oder bei Videotelefonaten zum Einsatz kommen. Zum internen Speicher des Packard Bell Liberty Pad ist noch nichts bekannt, aber es lassen sich über SD Cards bis zu 32 Gigabyte zusätzlich bereit stellen. Der Preis soll nach aktuellen Erkenntnissen um die 500 Euro betragen.
Playbook Kosten schaden RIM
Tablet PCs beherrschen aktuell den Fokus der Elektronikmedien. Die ganze Sache wird schon fast wieder langweilig, doch da erblickt man etwas Interessantes: Das Playbook aus dem Hause RIM, dem Blackberry Hersteller, der quasi als erster Hersteller überhaupt multifunktionale Handys für Internet, E-Mail, Kontakte und so weiter anbot. Mit RIM betritt also ein wahrer Pionier die Bühne, und mit dem Playbook bekommen wir ein ebenso interessantes wie vielversprechendes Tabletvorgesetzt.
Das RIM Playbook soll dabei zwar – wie auch die Geräte aus der RIM Blackberry Reihe – insbesondere für Geschäftskunden ausgelegt sein, soll sich aber für weitaus mehr eignen als nur ein paar Mails zu tippen oder eben einmal einen Aktienkurs abzurufen. Das kann man mit anderen Smartphones und Tablets ja inzwischen auch, RIM kann also nicht mehr mit den alten Argumenten punkten.
Deshalb wird das Playbook auch zu einer Art Multimedia Center. Zwar erkennt man schon an seiner Größe (das Playbook ist nur halb so groß wie das iPad), dass man es hier nicht mit dem Multimedia Ass schlechthin zu tun hat, aber mehr als auf einem kleinen Blackberry Display sieht man allemal. Zudem wird das Betriebssystem, das von RIM selbst entwickelt wird und sich als Dritter im Bunde neben Android und das iOS einordnen wird, mit dem Google System Android kompatibel sein.
Apple iPad 2
Endlich ist es so weit: Das Apple iPad 2 soll an den Start gehen. In Deutschland soll es ab dem 25. März 2011 verkauft werden. Je nach individueller Ausstattung werden für das Apple iPad 2 Preise zwischen rund 500 und 700 Euro verlangt. Wahlmöglichkeiten gibt es beim internen Speicher sowie bei UMTS und WLAN. Als besonderes Extra bringt das iPad 2 eine neuartige Schutzhülle mit, die beim Aufklappen das Tablet gleich einschaltet. Bei der optional verfügbaren Dockingstation ist beim Apple iPad 2 nunmehr eine Unterstützung für 1080p Videos mitbringt und mit einem HDMI Port ausgestattet ist.
Gegenüber dem Vorgängermodell wurden beim Apple iPad 2 die Stärke und auch das Gewicht geschrumpft. Das Gewicht beträgt beim neuen Modell etwa 600 Gramm. Die Stärke des Tablets konnte von 13,4 Millimetern auf 8,8 Millimeter reduziert werden. Als CPU kommt ein zweikerniger A5-Prozessor zum Einsatz, der für das Apple iPad 2 die doppelte Arbeitsgeschwindigkeit des Vorgängermodells zur Verfügung stellen soll. Eine noch größere Steigerung wurde beim Grafiksystem erreicht. Das Display löst mit 1.024 mal 768 Bildpunkten auf. Die rückwärtige Digitalkamera kann 720p Videos aufzeichnen, während die VGA-Frontkamera für den Videochat gedacht ist. Der Akku stellt des Apple iPad 2 stellt trotz der Leistungssteigerung die gleichen Betriebszeiten wie das Vorgängermodell bereit.
gefunden auf apple.com
Huawei Ideos X3 und Huawei Ideos S7 Slim
Huawei gehört zu den in China ansässigen Spezialisten für mobile Technik und nutzte den Mobile World Congress, um mit dem Huwaei Ideos S7 Slim ein neues Tablet und dem Huawei Ideos X3 ein neues Smartphone einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Das Huawei Ideos S7 Slim Tablet bringt einen Prozessor von Snapdragon mit, der mit einem Gigabyte getaktet ist. Er stellt die Rechenleistung bereit, die gebraucht wird, um Videos in 720p-Auflösung abspielen zu können. Das Tablet Huawei Ideos S7 Slim kommuniziert via Bluetooth oder in den WLAN-Standards IEEE 802.11 b, g und n.
Das Display bietet eine Diagonale von 17,8 Zentimetern an. Es kann 800 mal 480 Bildpunkte anzeigen und stellt kapazitive Touchfähigkeiten zur Verfügung. Als Betriebssystem wird die bereits erprobte Version 2.2 von Googles Android genutzt.
Das Smartphone Huawei Ideos X3 bietet bei den Mobilfunkstandards HSDPA an, wobei beim Download eine maximale Datenrate von 7,2 Megabyte pro Sekunde an. Genau wie bei dem Tablet können beim Huawei Ideos X3 die WLAN-Standards IEEE 802.11 b, g und n verwendet werden. Daten können intern auf 512 Flashspeicher hinterlegt werden.
Eine Erweiterung des Speichers ist mit microSD Cards möglich. Das Display bietet auf einer Diagonale von 8,1 Zentimetern eine Auflösung von 320 mal 480 Bildpunkten an. Die integrierte Digitalkamera kann Schnappschüsse mit 3,2 MP machen. Das Huawei IDEOS X3 soll ab März 2011 in Japan auf den Markt kommen und danach auch in Europa verfügbar gemacht werden.


